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Auszug zum 2.5.04!
Jülich-Nord ist tot!
Ein unnötiges Sterben, da die Gründe für unseren Auszug hinfällig sind!

Historie! So war es einmal bevor wir nach Dieringhausen flohen!

Unser ehemaliger Standort in Jülich auf der Adolf Fischer Straße 44b ist nun tatsächlich zum 2. Mai 2004 von uns geräumt worden. Danach ist hier Eisenbahninfrastruktur vernichtet worden! Abgebaut von der Selfkantbahn. So bleibt als Trost, das zumindest die Gleisanlagen, wenn auch in anderer Form weiter leben und nicht in den Hochofen wandern.
Der von der Dürener Kreisbahn aufgebaute Druck, den Umzugstermin zu halten, damit der neue Käufer, hier ist im Besonderen die Caritas genannt, siehe unten, sein Gelände und Gebäude übernehmen kann, hat sich kurz nach unserem Auszug, wie die Selfkantbahn schon Hand an die Gleisanlage gelegt hatte, als Windei entpuppt. Die Caritas ist abgesprungen und vorläufig wird hier nichts geschehen. Mal wieder hat man es geschafft, eine Eisenbahninfrstruktur zu vernichten. Dazu später noch mehr.

Historie:
Die Dürener Kreisbahn DKB verkauft das heutige Gelände aus kommunalpolitischen Erwägungen an Investoren, welche dort in Front zur Adolf Fischer Str. Wohnhäuser errichten wollen, dahinter siedelt sich ein kleiner Gewerbebetrieb an, an den dann in der ursprünglichen Planung das "Stammhaus", eine Behinderteneinrichtung, ihr Gebäude errichten wollte. Wie auch aus der Presse zu entnehmen war, hat das Stammhaus sich mittlerweilen aus dieser Planung zurückgezogen und baut an anderer Stelle in Jülich. Die Vermarktung wird über die GWS Düren abgewickelt. Der Bebauungsplan ist Anfang November zum 2. mal ausgelegt worden. Mit einer Genehmigung ist allerdings nicht so schnell zu rechnen, da quasi alle angrenzenden Gewerbebetriebe Einspruch eingelegt haben. Der Grund ist einfach. Würde eine Wohnbebauung auf dieses Gelände kommen, so würden die heute geltenden Lärmgrenzwerte über kurz oder lang heruntergesetzt und die Firmen müßten für teures Geld Lärmschutzmaßnahmen ergreifen. Und, sehr interresant, trotz gegenteiliger Aussage der GWS, ist das Gelände bis heute ein gewidmetes Bahngelände.
Zusätzlich verschärfend kommt nun hinzu, dass die Spedition Boos das Gelände in der Zufahrt zu Jülich Nord kaufen will und hier kurzfristig die Gleise demontieren will. Der Gleisanschluß bleibt bestehen, wird aber in der Lage geändert.

Die Fläche, wo unser heutiger Lokschuppen steht, soll zu Parkplätzen für Autos und Grünfläche des angrenzenden St. Hildegardis Altenheimes (Caritas), umfunktioniert werden. Der Lokschuppen soll als Wirtschaftsgebäude, Küche genutzt werden.

Die Zukunft von der Dampfbahn Rur-Wurm-Inde DRWI e.V. ist immer noch nicht geklärt, da der MRTB e.V. uns bis jetzt noch kein kostenloses adäquates Gelände und eine Werkstatt zur Verfügung stellen kann. Es wird aber zunehmend intensiver beim MRTB an diesem Problem gearbeitet. Die Ansatzpunkte, dass wir als Partner eines anderen EVU's mit ins BW-Aachen West einziehen können, haben sich zerschlagen. DB Services & Immobilien GmbH hat letztendlich die Gebäude des BW Aachen West als einsturzgefährdet erklärt und somit einer Vermietung entzogen. Lediglich ein Verkauf kommt noch in Betracht, aber da sind 400.000,- EUR genannt worden. Wer soll das bezahlen? Als weitere Alternative war auch Linnich wieder im Gespräch, was jedoch lediglich als temporäre Abstellanlage genutzt werden könnte. In Linnich gibt es im Moment keine Infrastruktur, welche für einen Betrieb notwendig wäre.
Machbar wäre Linnich nur, wenn die in der Vergangenheit gemachte 153.000,-EUR (300.000,- DM) Zusage für DRWI-Standortangelegenheiten eingelöst wird. Nur hier ist das Problem, dass die Zusage allen Verantwortlichen bekannt ist, keiner jedoch diese einlösen will, man müßte ja Geld ausgeben.

Als Interimsstandort kommen derzeit in Frage: Dieringhausen, Krefeld, Linz, eventuell Gerolstein oder Köln. Die definitive Entscheidung, wo es letztendlich hingeht, wird sehr kurzfristig getroffen werden müssen.

Das für uns ideale EAKJ Gelände oberhalb des Jülicher Bahnhofs war bis zum Jahreswechsel 2002 - 2003 im Besitz der Bundesvermögensverwaltung, welche dieses nun über die VIVICO Management Gesellschaft verkauf hat. Wir standen mit dem neuen Eigentümer in Verhandlung. Eigentümer sind die Eheleute Massmann - Theveßen, Betreiber des Reitgarten. Ziel der Verhandlungen war es z.B. über einen Pachtvertrag für Gelände und Schuppen den Standort Jülich für die DRWI zu sichern. Nach ersten Vorverhandlungen bekundete man Verpachtungsbereitschaft, welche jedoch mittlerweilen wieder zurück gezogen wurde. Zwichenzeitlich ist es eine Tatsache, das der Lokschuppen entkernt und zur Reithalle umfunktioniert wurde. Damit ist dieser Standort für uns definitiv hinfällig. Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das Gelände immer noch dem Bahnbetrieb gewidmet ist, jedoch ein Rückbau von Gleisen und Infrastruktur gemäß EBA und LFB zulässig ist, solange keine Nutzungsänderung stattfindet. (Reithalle - Lokschuppen, ist das denn die gleiche Nutzung?) Das allerletzte Wort ist aber auch hier zwar noch nicht gesprochen, wir werden aber weiter keine Anstrengungen mehr in dieser Richtung unternehmen.

Als aktuelle Entwicklung sind wir noch einen möglichen zukünftigen Standort im Raume Eschweiler am prüfen. Hier könnte sich in Kooperation mit einem Unternehmen ein sinnvoller Ansatz ergeben. Diese Angelegenheit entwickelt sich im Moment positiv, jedoch wäre ein Bezug dieses Geländes aus technischen Gründen, Weiche fehlt, frühestens im Frühjahr 2005 möglich.



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Release 24.01.2005